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20. - 24.7. 2009 UTOPIA - Improvisation: Theater und Musik

Diaprojektion während der Aufführung

Die Musiker eröffnen die parallel
stattfindende Ausstellung
Dieses Projekt war eine Kooperation zwischen der Volkskunstschule Oederan und
der Kunstschule in Jirkov. Improvisationsmusik und -theater sind Fächer,
die im Umfeld der Volkskunstschule nur selten und an der tschechischen Partnereinrichtung
nicht angeboten werden. Das übliche Programm auf beiden Seiten wird damit
bereichert.
Der Workshop öffnet den Horizont auf andere Sichtweisen. Improvisationen
fördern die Phantasie und kommen mit dem aktuellen Wissensstand der Jugendlichen
aus.
Im Projekt haben tschechische und deutsche Jugendliche gemeinsam die Inszenierung
und die Musik eines Theaterstückes erarbeitet .
Dazu wurden zwei gemischte Gruppen gebildet, die sich jeweils mit einem Teil
des Projektes beschäftigte. Sie arbeiteten unabhängig voneinander
und auch gemeinsam. Eine Gruppe hat die Musik, die andere Gruppe die Inzenierung
des Stückes erarbeitet.
Die Gruppe "Musik" hatte verschiedene Rhythmusinstrumente zur Verfügung (Schlagzeug, Kongas, Klanghölzer…). Unter Anleitung von Andreas Nordheim lernten die Jugendlichen verschiedene Rhythmen zu spielen. Der Musiker dirigierte die Gruppe und spielte gelegentlich ein Soloinstrument. So entstanden improvisierte, jedoch keineswegs planlose Musikstücke, die im Charakter und Dramaturgie den einzelnen Theaterszenen angepasst wurden.
Die Gruppe "Theater" beafsste sich auf ihre Weise mit dem Thema "Utopie". Dabei entstand ein Text, der die Grundstruktur für das Theaterstück lieferte. Die Gruppe fertigte Kostüme und gestaltete Masken für die handelnden Figuren. Bewegungsübungen, die als Vorbereitung für die Choreographie dienten, lockerten die Vorbereitungen für das Stück auf. Konzentration und Bewegung wechselten sich ab.
Beide Gruppen probten gegen Ende des Projektes gemeinsam, absolvierten eine
Generalprobe und führten schließlich das Stück "Utopia"
auf. Dafür wurden große Teile des Klostergeländes genutzt.
Der große Anklang beim Publikum belohnte die Mühe der Jugendlichen
bei der Erarbeitung des Stückes.